Warum viel trinken allein oft nicht reicht
Trinken verdünnt den Urin – das ist wichtig. Aber fehlen die Schutzstoffe, klumpt es trotzdem, nur etwas später. Deshalb bekommen viele einen zweiten Stein, obwohl sie ihre zwei bis drei Liter am Tag schaffen.
Fehlt Vitamin B6, macht der Körper selbst mehr Oxalat. Stimmt die Vitamin-D-Calcium-Balance nicht, wandert Calcium nicht in den Knochen, sondern in die Niere. So wächst aus einem winzigen Kristall über Wochen ein Stein.
Kennen Sie das aus Ihrem Alltag?
Je mehr Punkte zutreffen, desto sinnvoller ist der Check.
Warum Sie vor dem nächsten Stein handeln sollten
Wer einen Stein hatte, bekommt mit hoher Wahrscheinlichkeit einen zweiten. Die Zeit dazwischen ist genau die Phase, in der Sie etwas ändern können.
Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter
Diese Bausteine sind bei Nierensteinen zentral.
Bindet Oxalat im Darm und hält Calcium im Urin gelöst.
Magnesium bei sich prüfen →Hält den Urin weniger sauer — dann bilden sich Steine schwerer.
Kalium bei sich prüfen →Senkt die Menge an Oxalat, die der Körper selbst herstellt.
Vitamin B6 bei sich prüfen →Nur im richtigen Verhältnis landet Calcium im Knochen statt in der Niere.
Vitamin D & Calcium bei sich prüfen →Citrat ist der natürliche Steinlöser im Urin; Flüssigkeit verdünnt ihn, wirkt aber nur zusammen mit den Schutzstoffen.
Citrat & Flüssigkeit bei sich prüfen →Nierensteinen vorbeugen: Was können Sie tun?
Praktische Tipps für den Alltag
Häufige Fragen
- Deutsche Gesellschaft für Urologie: Leitlinie Urolithiasis
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG): Nierensteine
