Wie ein Nährstoffmangel Ihre Gefäße verkalken lässt
Vitamin K2 aktiviert das Eiweiß, das Calcium aus der Gefäßwand heraus in den Knochen lenkt. Fehlt K2, landet Calcium in den Arterien statt im Skelett. Ohne Magnesium bleiben die Gefäße dauerhaft verkrampft, ohne Omega-3 steigt die Entzündung in der Gefäßwand, ohne B-Vitamine steigt Homocystein – ein Wert, der die Innenwand direkt schädigen kann.
Ein Nährstoffmangel ist damit kein Nebenschauplatz, sondern ein echter Treiber der Gefäßverkalkung. Im Standard-Blutbild werden Omega-3, Magnesium, Vitamin K2, Vitamin D und B-Vitamine meist gar nicht geprüft – es lohnt sich, genau hier hinzuschauen.
Kennen Sie das aus Ihrem Alltag?
Je mehr Punkte zutreffen, desto wahrscheinlicher spielt bei Ihnen ein Nährstoffmangel eine Rolle für die Gefäßgesundheit.
Diese Bausteine sind bei Arteriosklerose zentral
Im Standard-Blutbild werden meist nur die wichtigsten Werte geprüft. Diese vier Bausteine stehen dort oft nicht drauf – spielen für Ihre Gefäße aber eine zentrale Rolle.
Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter
Die Ernährung beeinflusst Blutfette, Blutdruck und Entzündungsprozesse – und damit direkt die Gefäßgesundheit.
EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei und können Triglyceride senken.
Omega-3-Fettsäuren bei sich prüfen →Beta-Glucane aus Hafer und Gerste tragen zur Senkung des LDL-Cholesterins bei.
Ballaststoffe bei sich prüfen →Unterstützt einen normalen Blutdruck – ein Gegenspieler zu zu viel Kochsalz.
Kalium bei sich prüfen →Wichtig für den normalen Homocystein-Stoffwechsel; erhöhtes Homocystein gilt als Gefäßrisikomarker.
Folsäure & Vitamin B12 bei sich prüfen →Was Sie für Ihre Gefäße tun können
Praktische Tipps für den Alltag
Häufige Fragen
- Deutsche Herzstiftung: Arteriosklerose – Ursachen und Vorbeugung
- European Society of Cardiology (ESC): Guidelines on cardiovascular disease prevention (2021)
- EFSA: Health claims zu EPA/DHA und Beta-Glucanen
