Warum der Körper zu wenig Blut bildet
Das Knochenmark produziert jede Sekunde Millionen neuer roter Blutkörperchen. Dafür braucht es eine feste Materialliste: Eisen für den roten Farbstoff, Vitamin B12 und Folsäure für die Zellteilung, Vitamin C, damit Eisen überhaupt aufgenommen wird, und Kupfer, damit es dort ankommt, wo es gebraucht wird.
Fehlt ein einziger Punkt auf dieser Liste, stockt die ganze Produktion. Oft liegt gar keine schwere Erkrankung vor — der Körper ist schlicht blockiert und kann nicht genug Blut bilden, obwohl er es will. Viele hören beim Arzt, das Blutbild sei unauffällig — im Standard-Blutbild steht meist nur Hämoglobin, der Eisenspeicher, B12, Folsäure oder Kupfer stehen dort nicht drauf, wenn niemand sie gezielt anfordert.
Kennen Sie das aus Ihrem Alltag?
Je mehr Punkte zutreffen, desto sinnvoller ist ein gezielter Check.
Diese Bausteine sind bei Blutarmut zentral
Im Standard-Blutbild werden meist nur die wichtigsten Werte geprüft. Diese Bausteine stehen dort oft nicht drauf.
Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter
Für die Bildung gesunder roter Blutkörperchen braucht der Körper eine feste Materialliste.
Zentraler Baustein des Hämoglobins — trägt zur normalen Bildung roter Blutkörperchen bei.
Eisen bei sich prüfen →Notwendig für die Zellteilung bei der Blutbildung.
Vitamin B12 bei sich prüfen →Trägt zur normalen Blutbildung bei und arbeitet eng mit B12 zusammen.
Folsäure bei sich prüfen →Verbessern die Aufnahme von Eisen und bringen es dorthin, wo es gebraucht wird.
Vitamin C & Kupfer bei sich prüfen →Warum Sie nicht abwarten sollten
Praktische Tipps für den Alltag
Häufige Fragen
- WHO: Anaemia – Fact sheet
- Onkopedia: Leitlinie Eisenmangel und Eisenmangelanämie
- DGE: Referenzwerte für Eisen, Vitamin B12 und Folat
