Ständiges Pfeifen, Rauschen: oder Brummen im Ohr?

Der Ton geht nicht weg – und je mehr Sie darauf hören, desto lauter wird er? Häufig steckt eine schlechte Durchblutung und ein überreiztes Nervensystem dahinter.

JKFachlich geprüft von Dr. J. Kessler, ErnährungsmedizinAktualisiert: September 2026Lesezeit 7 Minuten
SelbsttestFrage 1 von 12
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Diese 4 Bausteine beruhigen Ihr Hörsystem

Im Innenohr sitzen empfindliche Haarzellen, die Schall in Nervenimpulse übersetzen. Werden diese Zellen dauerhaft gestresst, meldet der Hörnerv Signale, denen kein echter Ton entspricht – das Gehirn hört sie trotzdem. Je überreizter das Nervensystem, desto lauter wird der Ton wahrgenommen.

Magnesium hilft, Hörnerv und Innenohr weniger reizempfindlich zu machen. Vitamin B12 ist zentral für die Reizleitung im Hörnerv. Zink wird im Innenohr in besonders hoher Konzentration gebraucht. Vitamin D und Omega-3 stützen Gefäße und Durchblutung.

Schon gewusst? Magnesium trägt zur normalen Funktion des Nervensystems bei. Vitamin B12 unterstützt Nervensystem und Blutbildung. Zink ist für Immunsystem und Zellschutz wichtig.

Kennen Sie das aus Ihrem Alltag?

Je mehr Punkte auf Sie zutreffen, desto sinnvoller ist ein genauerer Blick auf Ihre Nährstoffversorgung.

Dauerhaftes Pfeifen, Rauschen oder Brummen im Ohr
Tinnitus wird bei Stress oder Müdigkeit lauter
Schlaf leidet durch das Ohrgeräusch
Verspannungen in Nacken und Kiefer
Wenig grünes Gemüse, Nüsse, Vollkorn im Alltag
Viel Kaffee, wenig Wasser
Mehrere Punkte treffen zu?12 Fragen zu Ernährung, Medikamenten und Alltag zeigen, welcher Nährstoff am wahrscheinlichsten dahintersteckt.
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Plötzlicher, einseitiger Tinnitus, Hörsturz oder starker Schwindel gehören sofort ärztlich abgeklärt.

So beeinflusst ein Nährstoffmangel Ihren Tinnitus

Im Innenohr sitzen empfindliche Haarzellen – werden sie dauerhaft gestresst, wird der Ton lauter wahrgenommen.

Wenig MagnesiumHörnerv reagiert überempfindlich, Ton wirkt lauter.
Wenig B12 und ZinkReizleitung im Hörnerv leidet, Innenohr-Funktion wird schwächer.
Wenig Vitamin D und Omega-3Gefäße und Durchblutung des Innenohrs werden schlechter versorgt.

Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter

Diese 4 Bausteine beruhigen Ihr Hörsystem:

Magnesium

Das Nerven-Mineral – hilft, Hörnerv und Innenohr weniger reizempfindlich zu machen.

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Vitamin B12

Zentral für die Reizleitung im Hörnerv – ein Mangel geht häufiger mit Tinnitus einher.

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Zink

Wird im Innenohr in besonders hoher Konzentration gebraucht.

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Vitamin D & Omega-3

Stützen Gefäße und Durchblutung – zentral für das kleine Blutsystem des Innenohrs.

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Tinnitus: Was können Sie tun?

1Lärm reduzierenGehörschutz bei lauten Tätigkeiten und moderate Lautstärke bei Kopfhörern schützen das Gehör.
2Stress managenEntspannungstechniken können die subjektive Belastung durch Tinnitus reduzieren.
3Nährstoff-Basis prüfenMagnesium, B12, Zink, Vitamin D und Omega-3 gezielt auffüllen.
Was steckt bei Ihnen dahinter?Lesen allein beantwortet das nicht. Zwölf Fragen zu Ihren Beschwerden, Ihrer Ernährung und Ihren Medikamenten reichen, um die wahrscheinlichste Ursache einzugrenzen.Meine wahrscheinlichste Ursache finden3 Minuten · kostenlos · Ergebnis sofort
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Magnesium
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Vitamin B12
möglich
Zink
eher nicht
Plus: welche Antworten dafür sprechen und welche Laborwerte Klarheit bringen.

Praktische Tipps für den Alltag

Stille Umgebungen vermeiden – leise Hintergrundgeräusche können helfen
Koffein und Nikotin in Maßen, da sie den Tinnitus verstärken können
Ausreichend Schlaf für die Regeneration des Nervensystems
Bei chronischem Tinnitus spezialisierte Tinnitus-Therapien in Betracht ziehen

Häufige Fragen

Quellen
  1. Deutsche Tinnitus-Liga: Patienteninformationen
  2. Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (DGHNO-KHC): Leitlinie Tinnitus

Hinweis: Vitavo bewertet Ihre Nährstoffzufuhr aus der Ernährung und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.