Schlaf: Wie viel Schlaf ist normal – und warum bin ich trotzdem müde?

Acht Stunden im Bett und morgens trotzdem erschöpft? Für erholsamen Schlaf zählt nicht nur die Dauer, sondern vor allem die Qualität.

JKFachlich geprüft von Dr. J. Kessler, ErnährungsmedizinAktualisiert: September 2026Lesezeit 7 Minuten
SelbsttestFrage 1 von 12
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Wie viel Schlaf ist normal?

Erwachsene zwischen 26 und 64 Jahren benötigen laut Empfehlungen meist 7 bis 9 Stunden Schlaf. Auch mit 44 Jahren liegt der Bedarf in diesem Bereich – individuell kann er etwas abweichen.

Ein Schlafzyklus dauert etwa 90 Minuten und besteht aus Leicht-, Tief- und REM-Schlaf. Wird er häufig unterbrochen, fühlt man sich trotz langer Schlafdauer nicht erholt.

Wie wirkt sich Ihre Ernährung auf Ihren Schlaf aus? Der Vitavo Nährstoff-Check schätzt Ihre Zufuhr an Magnesium, B-Vitaminen und weiteren schlafrelevanten Nährstoffen.

Anzeichen für schlechten Schlaf

Diese Hinweise sprechen dafür, dass Ihr Schlaf nicht erholsam ist:

Morgendliche Müdigkeit trotz ausreichend Stunden
Häufiges nächtliches Aufwachen
Schnarchen oder Atemaussetzer
Tagesmüdigkeit und Sekundenschlaf
Kopfschmerzen am Morgen
Reizbarkeit und Konzentrationsprobleme
Mehrere Punkte treffen zu?12 Fragen zu Ernährung, Medikamenten und Alltag zeigen, welcher Nährstoff am wahrscheinlichsten dahintersteckt.
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Lautes Schnarchen mit Atemaussetzern oder starke Tagesmüdigkeit sollten Sie ärztlich abklären lassen – etwa im Schlaflabor.

Was den Schlaf stört

Die häufigsten Störfaktoren für erholsamen Schlaf:

LebensstilKoffein am Nachmittag, Alkohol, spätes Essen und Bildschirmlicht verzögern das Einschlafen.
StressErhöhtes Cortisol am Abend hält den Körper in Alarmbereitschaft.
Körperliche UrsachenSchlafapnoe, Restless Legs, Hormonschwankungen oder Schilddrüsenprobleme.

Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter

Einige Nährstoffe sind an der Regulation von Nervensystem und Schlaf beteiligt:

Magnesium

Trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und der Muskeln bei.

Magnesium bei sich prüfen →
Vitamin B6

Ist an der Bildung von Serotonin beteiligt, der Vorstufe von Melatonin.

Vitamin B6 bei sich prüfen →
Eisen

Ein Mangel steht mit unruhigen Beinen und gestörtem Schlaf in Verbindung.

Eisen bei sich prüfen →

So verbessern Sie Ihren Schlaf

1RegelmäßigkeitGehen Sie auch am Wochenende zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie zur gleichen Zeit auf.
2SchlafumgebungDunkel, ruhig und kühl (16–19 °C) – das Bett nur zum Schlafen nutzen.
3AbendroutineEine Stunde vor dem Schlafen Bildschirme weglegen und zur Ruhe kommen.
Was steckt bei Ihnen dahinter?Lesen allein beantwortet das nicht. Zwölf Fragen zu Ihren Beschwerden, Ihrer Ernährung und Ihren Medikamenten reichen, um die wahrscheinlichste Ursache einzugrenzen.Meine wahrscheinlichste Ursache finden3 Minuten · kostenlos · Ergebnis sofort
So sieht Ihr Ergebnis aus
Magnesium
wahrscheinlich
Vitamin B6
möglich
Eisen
eher nicht
Plus: welche Antworten dafür sprechen und welche Laborwerte Klarheit bringen.

Praktische Tipps für den Alltag

Kein Koffein nach 14 Uhr.
Letzte große Mahlzeit 2–3 Stunden vor dem Schlafen.
Tageslicht am Morgen stabilisiert den Schlaf-Wach-Rhythmus.
Kurzer Mittagsschlaf maximal 20 Minuten.

Häufige Fragen

Quellen
  1. Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)
  2. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
  3. Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): Scientific Opinions on Health Claims

Hinweis: Vitavo bewertet Ihre Nährstoffzufuhr aus der Ernährung und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.