Ständig ausgebrannt: überfordert und tief erschöpft?

Sie funktionieren noch, aber innerlich läuft die Batterie auf Reserve? Häufig fehlen Ihrem Nervensystem die Bausteine für Stressverarbeitung und Energie – B-Vitamine, Magnesium, Omega-3, Vitamin D.

JKFachlich geprüft von Dr. J. Kessler, ErnährungsmedizinAktualisiert: September 2026Lesezeit 7 Minuten
SelbsttestFrage 1 von 12
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Am Ende sehen Sie: welche 2–3 Nährstoffe bei Ihnen am wahrscheinlichsten knapp sind – und welche Laborwerte sich lohnen.3 Minuten · kostenlos · ohne Anmeldung

Diese 4 Bausteine tragen Ihr Nervensystem

Burnout beschreibt einen Zustand tiefer emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung infolge von chronischem Stress. Unter Dauerstress produziert der Körper kontinuierlich Cortisol und Adrenalin – und das verbrennt B-Vitamine, Magnesium und Vitamin C in großem Stil.

B1, B6, B12 und Folsäure sind zentral für Energiestoffwechsel und Nervensystem – Stress verbraucht sie besonders schnell. Magnesium hilft, den Cortisol-Alarm runterzufahren. Omega-3 und Vitamin D unterstützen Gehirnfunktion und eine stabile Stimmungslage.

Schon gewusst? B-Vitamine tragen zum normalen Energiestoffwechsel und zur Funktion des Nervensystems bei. Magnesium unterstützt Muskel- und Nervenfunktion und die Verringerung von Müdigkeit.

Kennen Sie das aus Ihrem Alltag?

Je mehr Punkte auf Sie zutreffen, desto sinnvoller ist ein genauerer Blick auf Ihre Nährstoffversorgung.

Morgens schon erschöpft aufwachen
Innere Leere, Zynismus, Distanz zur Arbeit
Schlafprobleme trotz totaler Müdigkeit
Konzentrations- und Gedächtnisaussetzer
Gereiztheit, dünne Nerven, weniger Belastbarkeit
Wenig Struktur bei Ernährung und Pausen
Mehrere Punkte treffen zu?12 Fragen zu Ernährung, Medikamenten und Alltag zeigen, welcher Nährstoff am wahrscheinlichsten dahintersteckt.
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Bei Hoffnungslosigkeit oder Gedanken, nicht mehr leben zu wollen, wenden Sie sich bitte sofort an einen Arzt oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111).

Warum Burnout mehr ist als „einfach mal Pause machen“

So beeinflusst ein Nährstoffmangel Ihren Burnout:

Wenig B-VitamineWeniger Energiegewinnung in den Zellen – Erschöpfung trotz Ruhe.
Wenig MagnesiumCortisol lässt sich schlechter runterregulieren, der Schlaf wird oberflächlich.
Wenig Omega-3, Vitamin D & EisenStimmung und Antrieb kippen leichter; klassische Erschöpfung, besonders bei Frauen.

Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter

Diese 4 Bausteine tragen Ihr Nervensystem durch Stressphasen.

B-Vitamine

B1, B6, B12 & Folsäure sind zentral für Energiestoffwechsel und Nervensystem.

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Magnesium

Der Anti-Stress-Mineralstoff – hilft, den Cortisol-Alarm runterzufahren.

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Omega-3

EPA und DHA unterstützen Gehirnfunktion und eine stabile Stimmungslage.

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Vitamin D

Niedrige Werte gehen häufiger mit Erschöpfung und gedrückter Stimmung einher.

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Was hilft bei Burnout?

1Ärztliche AbklärungLassen Sie körperliche Ursachen wie Schilddrüse oder Blutarmut ausschließen und holen Sie sich psychotherapeutische Unterstützung.
2Belastung reduzierenPrioritäten setzen, Aufgaben abgeben und bewusste Pausen fest einplanen.
3Nährstoff-Basis auffüllenErst wissen, welche Bausteine der Stress leergefressen hat – dann gezielt auffüllen, statt wahllos zu supplementieren.
Was steckt bei Ihnen dahinter?Lesen allein beantwortet das nicht. Zwölf Fragen zu Ihren Beschwerden, Ihrer Ernährung und Ihren Medikamenten reichen, um die wahrscheinlichste Ursache einzugrenzen.Meine wahrscheinlichste Ursache finden3 Minuten · kostenlos · Ergebnis sofort
So sieht Ihr Ergebnis aus
B-Vitamine
wahrscheinlich
Magnesium
möglich
Omega-3
eher nicht
Plus: welche Antworten dafür sprechen und welche Laborwerte Klarheit bringen.

Praktische Tipps für den Alltag

Planen Sie täglich mindestens 30 Minuten ohne Bildschirm ein.
Bewegen Sie sich regelmäßig – schon Spaziergänge senken Stresshormone.
Achten Sie auf feste Schlafenszeiten.
Essen Sie regelmäßig und ausgewogen statt nebenbei.

Häufige Fragen

Quellen
  1. Weltgesundheitsorganisation (WHO): ICD-11, QD85 Burnout
  2. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
  3. Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): Scientific Opinions on Health Claims

Hinweis: Vitavo bewertet Ihre Nährstoffzufuhr aus der Ernährung und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.