Trockener Mund: Ist Ihr Mund oft trocken?

Ein klebriges, trockenes Gefühl im Mund, besonders nachts oder morgens – Mundtrockenheit ist unangenehm und kann neben dem Wohlbefinden auch die Mundgesundheit beeinträchtigen.

JKFachlich geprüft von Dr. J. Kessler, ErnährungsmedizinAktualisiert: September 2026Lesezeit 7 Minuten
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Was ist Mundtrockenheit?

Mundtrockenheit (Xerostomie) entsteht, wenn die Speicheldrüsen zu wenig Speichel produzieren. Speichel ist wichtig für die Reinigung der Zähne, die Verdauung und den Schutz der Mundschleimhaut.

Sie kann vorübergehend, etwa durch Flüssigkeitsmangel oder Mundatmung, oder chronisch auftreten, etwa durch bestimmte Medikamente oder Erkrankungen.

Wie gut ist Ihr Flüssigkeitshaushalt im Alltag? Der Vitavo Nährstoff-Check ordnet Ihre Angaben ein.

Typische Anzeichen

Mundtrockenheit zeigt sich durch:

Klebriges, trockenes Gefühl im Mund
Trockene, rissige Zunge oder Lippen
Schwierigkeiten beim Schlucken trockener Speisen
Vermehrter Durst
Mundgeruch
Mehrere Punkte treffen zu?12 Fragen zu Ernährung, Medikamenten und Alltag zeigen, welcher Nährstoff am wahrscheinlichsten dahintersteckt.
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Bei anhaltender, ausgeprägter Mundtrockenheit sollten mögliche Ursachen wie Medikamente oder Erkrankungen ärztlich abgeklärt werden.

Häufige Ursachen

Mundtrockenheit hat verschiedene mögliche Auslöser.

FlüssigkeitsmangelZu wenig Trinken ist eine der häufigsten, einfach behebbaren Ursachen.
MundatmungBesonders nachts bei verstopfter Nase trocknet die Mundschleimhaut durch Atmung durch den Mund schneller aus.
MedikamenteZahlreiche Medikamente, etwa gegen Allergien oder Bluthochdruck, können als Nebenwirkung die Speichelproduktion verringern.

Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter

Flüssigkeit und bestimmte Nährstoffe unterstützen eine normale Speichelproduktion.

Flüssigkeit

Der wichtigste Faktor für eine ausreichende Speichelproduktion.

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Vitamin A

Wichtig für die Gesundheit der Schleimhäute, einschließlich der Mundschleimhaut.

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Zink

Spielt eine Rolle für die Funktion der Speicheldrüsen.

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B-Vitamine

Ein Mangel wird mit Mundschleimhautproblemen in Verbindung gebracht.

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Mundtrockenheit: Was können Sie tun?

1Ausreichend trinkenRegelmäßige kleine Schlucke über den Tag halten die Mundschleimhaut feucht.
2Nasenatmung fördernBei verstopfter Nase kann eine Nasenspülung die Mundatmung nachts reduzieren.
3Zuckerfreie KaugummisSie regen den Speichelfluss mechanisch an.
Was steckt bei Ihnen dahinter?Lesen allein beantwortet das nicht. Zwölf Fragen zu Ihren Beschwerden, Ihrer Ernährung und Ihren Medikamenten reichen, um die wahrscheinlichste Ursache einzugrenzen.Meine wahrscheinlichste Ursache finden3 Minuten · kostenlos · Ergebnis sofort
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Flüssigkeit
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Vitamin A
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Plus: welche Antworten dafür sprechen und welche Laborwerte Klarheit bringen.

Praktische Tipps für den Alltag

Alkohol- und zuckerhaltige Mundspülungen vermeiden, da sie austrocknend wirken können
Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer erhöhen, besonders im Winter
Koffein und Alkohol in Maßen, da beide austrocknend wirken
Medikamentenliste bei anhaltender Mundtrockenheit mit dem Arzt besprechen

Häufige Fragen

Quellen
  1. Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
  2. Gesundheitsinformation.de (IQWiG): Mundtrockenheit

Hinweis: Vitavo bewertet Ihre Nährstoffzufuhr aus der Ernährung und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.