Kurz erklärt: Was ist Rheuma?
Mit „Rheuma“ ist meist die rheumatoide Arthritis gemeint. Dabei greift das Immunsystem die Innenhaut der Gelenke an. Sie schwillt an, produziert zu viel Gelenkflüssigkeit – das Gelenk wird dick, warm und steif.
Das ist der entscheidende Unterschied zur Arthrose: Arthrose ist Verschleiß, der Knorpel wird dünner. Rheuma ist eine Entzündung von innen. Typisches Zeichen: Bei Rheuma ist es morgens am schlimmsten und wird durch Bewegung besser – bei Arthrose ist es umgekehrt.
Anzeichen eines Schubs
Ein Rheumaschub kündigt sich häufig so an:
Mögliche Auslöser
Schübe können durch verschiedene Faktoren begünstigt werden:
Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter
Diese Bausteine braucht der Körper bei Rheuma:
Der Körper baut daraus die Botenstoffe, die eine Entzündung beenden.
Omega-3 (EPA/DHA) bei sich prüfen →Wichtig für Immunsystem, Knochen und Muskelkraft – bei Rheuma doppelt relevant, da Kortison zusätzlich an den Knochen zieht.
Vitamin D bei sich prüfen →Selen schützt Zellen vor oxidativem Stress, Magnesium entspannt die Muskulatur rund um schmerzende Gelenke.
Selen & Magnesium bei sich prüfen →Ohne verfügbares Eisen fehlt Sauerstoff in den Zellen – oft die Ursache der starken Erschöpfung bei Rheuma.
Eisen (Ferritin) bei sich prüfen →Was tun im Schub?
Praktische Tipps für den Alltag
Häufige Fragen
- Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh)
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
- Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): Scientific Opinions on Health Claims
