PCOS: Unregelmäßiger Zyklus, Haut und Gewicht?

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine der häufigsten hormonellen Störungen bei Frauen im gebärfähigen Alter und zeigt sich oft durch eine Kombination aus Zyklusunregelmäßigkeiten, Hautveränderungen und Gewichtsproblemen.

JKFachlich geprüft von Dr. J. Kessler, ErnährungsmedizinAktualisiert: September 2026Lesezeit 7 Minuten
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Was ist PCOS?

PCOS ist eine hormonelle Störung, bei der die Eierstöcke zu viele männliche Hormone (Androgene) produzieren. Das kann den Eisprung stören und zu Zysten an den Eierstöcken führen.

Die Erkrankung ist eng mit einer Insulinresistenz verbunden, weshalb Stoffwechsel und Hormonhaushalt bei PCOS eng zusammenhängen.

Wie sieht Ihr persönliches Risikoprofil aus? Der Vitavo Nährstoff-Check ordnet Ihre Angaben zu Zyklus und Stoffwechsel ein.

Typische Anzeichen

PCOS zeigt sich meist durch eine Kombination mehrerer Beschwerden:

Unregelmäßiger oder fehlender Zyklus
Vermehrte Körper- oder Gesichtsbehaarung
Unreine Haut und Akne
Schwierigkeiten beim Abnehmen
Haarausfall am Kopf (androgenetisch bedingt)
Mehrere Punkte treffen zu?12 Fragen zu Ernährung, Medikamenten und Alltag zeigen, welcher Nährstoff am wahrscheinlichsten dahintersteckt.
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Die Diagnose PCOS erfolgt durch den Frauenarzt mittels Hormonanalyse und Ultraschall.

Mögliche Ursachen

Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt, mehrere Faktoren spielen zusammen.

InsulinresistenzEine verminderte Insulinempfindlichkeit fördert eine erhöhte Androgenproduktion.
Genetische VeranlagungPCOS tritt familiär gehäuft auf.
ÜbergewichtKann die hormonelle Dysbalance verstärken, PCOS tritt aber auch bei normalgewichtigen Frauen auf.

Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter

Bestimmte Nährstoffe werden im Zusammenhang mit PCOS diskutiert.

Inositol

Wird in Studien im Zusammenhang mit Insulinempfindlichkeit und Zyklusregulation bei PCOS untersucht.

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Vitamin D

Ein niedriger Spiegel wird häufig bei Frauen mit PCOS beobachtet.

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Chrom

Wird mit der normalen Verstoffwechslung von Kohlenhydraten in Verbindung gebracht.

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Omega-3-Fettsäuren

Können sich günstig auf Entzündungswerte auswirken.

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PCOS: Was können Sie tun?

1Blutzucker stabilisierenEine ballaststoffreiche Ernährung mit wenig schnellen Kohlenhydraten unterstützt die Insulinempfindlichkeit.
2Regelmäßig bewegenSport verbessert die Insulinempfindlichkeit und kann den Zyklus positiv beeinflussen.
3Ärztliche BegleitungEine gynäkologische Betreuung hilft, individuelle Therapieoptionen zu besprechen.
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Plus: welche Antworten dafür sprechen und welche Laborwerte Klarheit bringen.

Praktische Tipps für den Alltag

Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischen Index bevorzugen
Krafttraining zur Verbesserung der Insulinempfindlichkeit einbauen
Stressmanagement, da Stress den Hormonhaushalt zusätzlich beeinflusst
Regelmäßige gynäkologische Kontrollen wahrnehmen

Häufige Fragen

Quellen
  1. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF)
  2. Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie: PCOS-Leitlinie

Hinweis: Vitavo bewertet Ihre Nährstoffzufuhr aus der Ernährung und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.