Quaddeln & Nesselsucht: Juckende Quaddeln, die kommen und gehen?

Plötzlich auftretende, juckende Quaddeln, die nach Stunden wieder verschwinden und an anderer Stelle neu entstehen – das ist typisch für Nesselsucht (Urtikaria), eine häufige Hauterkrankung.

JKFachlich geprüft von Dr. J. Kessler, ErnährungsmedizinAktualisiert: September 2026Lesezeit 7 Minuten
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Was ist Nesselsucht?

Nesselsucht (Urtikaria) äußert sich durch juckende, erhabene Hautquaddeln, die typischerweise innerhalb von Stunden wieder abklingen, aber an anderer Stelle neu auftreten können.

Sie entsteht durch die Freisetzung von Histamin und anderen Botenstoffen aus Hautzellen. Akute Nesselsucht klingt meist innerhalb von Tagen bis Wochen ab, chronische Formen bestehen länger als sechs Wochen.

Welche Auslöser könnten hinter Ihren Beschwerden stecken? Der Vitavo Nährstoff-Check ordnet Ihre Angaben ein.

Typische Anzeichen

Nesselsucht zeigt sich durch:

Juckende, rötliche Quaddeln auf der Haut
Schnelles Auftreten und Verschwinden einzelner Quaddeln
Wandernde Lokalisation über den Körper
Gelegentlich begleitende Schwellungen (Angioödem)
Verstärkung durch Hitze, Reibung oder Stress
Mehrere Punkte treffen zu?12 Fragen zu Ernährung, Medikamenten und Alltag zeigen, welcher Nährstoff am wahrscheinlichsten dahintersteckt.
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Bei begleitender Atemnot, Schwellung im Gesicht oder Rachen ist umgehend eine notärztliche Behandlung erforderlich.

Häufige Auslöser

Nesselsucht kann verschiedene Ursachen haben.

InfekteBesonders bei Kindern ist eine vorausgegangene Infektion ein häufiger Auslöser akuter Nesselsucht.
Allergien & UnverträglichkeitenBestimmte Lebensmittel, Medikamente oder Insektenstiche können Nesselsucht auslösen.
Physikalische ReizeDruck, Kälte, Wärme oder Reibung können bei manchen Menschen direkt Quaddeln hervorrufen.

Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter

Bei histaminbedingten Beschwerden können bestimmte Ernährungsaspekte relevant sein.

Vitamin C

Wird im Zusammenhang mit dem Abbau von Histamin diskutiert.

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Vitamin D

Wird mit der Immunregulation bei chronischer Urtikaria in Verbindung gebracht.

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Omega-3-Fettsäuren

Können entzündungsregulierend wirken.

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DAO-Enzym-Cofaktoren

Bestimmte Nährstoffe unterstützen den körpereigenen Histaminabbau.

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Nesselsucht: Was können Sie tun?

1Auslöser dokumentierenEin Beschwerdetagebuch kann bei der Identifikation von Triggern helfen.
2KühlenKühle Umschläge können den Juckreiz akut lindern.
3Ärztlich abklären lassenBei häufigem oder chronischem Auftreten sollte die Ursache fachärztlich untersucht werden.
Was steckt bei Ihnen dahinter?Lesen allein beantwortet das nicht. Zwölf Fragen zu Ihren Beschwerden, Ihrer Ernährung und Ihren Medikamenten reichen, um die wahrscheinlichste Ursache einzugrenzen.Meine wahrscheinlichste Ursache finden3 Minuten · kostenlos · Ergebnis sofort
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Vitamin D
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Praktische Tipps für den Alltag

Enge, reibende Kleidung bei Neigung zu physikalischer Urtikaria vermeiden
Bekannte Trigger-Lebensmittel gezielt reduzieren
Starke Hitze oder Kälteexposition bei bekannter Empfindlichkeit meiden
Bei akuten Schüben verordnete Antihistaminika nutzen

Häufige Fragen

Quellen
  1. Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG): Leitlinie Urtikaria
  2. Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI)

Hinweis: Vitavo bewertet Ihre Nährstoffzufuhr aus der Ernährung und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.