Was hat es mit der 'Nebennierenschwäche' auf sich?
Die Nebennieren produzieren das Stresshormon Cortisol. Die Theorie der 'Nebennierenschwäche' besagt, dass sie nach langem Stress 'erschöpft' seien und zu wenig Cortisol produzieren – diese Theorie ist wissenschaftlich nicht belegt.
Tatsächlich anerkannt ist die Nebenniereninsuffizienz, eine seltene, eigenständige Erkrankung mit deutlich messbar erniedrigtem Cortisol, die sich von der chronischen Erschöpfung durch Alltagsstress unterscheidet.
Häufig beschriebene Beschwerden
Im Zusammenhang mit 'Nebennierenschwäche' werden häufig genannt:
Was tatsächlich hinter der Erschöpfung steckt
Chronische Erschöpfung hat meist andere, gut belegte Ursachen.
Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter
Eine gute Nährstoffversorgung unterstützt die Stressresilienz, unabhängig vom Konzept der 'Nebennierenschwäche'.
Trägt zu einer normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit bei.
Magnesium bei sich prüfen →Wichtig für den Energiestoffwechsel, besonders in stressigen Phasen.
Vitamin B-Komplex bei sich prüfen →Wird in den Nebennieren in besonders hoher Konzentration genutzt.
Vitamin C bei sich prüfen →Können die Stressreaktion des Körpers positiv beeinflussen.
Omega-3-Fettsäuren bei sich prüfen →Erschöpfung begegnen: Was können Sie wirklich tun?
Praktische Tipps für den Alltag
Häufige Fragen
- Endocrine Society: Stellungnahme zu 'Adrenal Fatigue'
- Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie: Nebenniereninsuffizienz
