Kurz erklärt: Was ist eine hormonelle Dysbalance?
Den Zyklus steuern zwei Hormone aus den Eierstöcken: Östrogen in der ersten Hälfte, Progesteron in der zweiten Hälfte – also nach dem Eisprung bis zur Periode. Eine hormonelle Dysbalance heißt: Das Verhältnis der beiden stimmt nicht mehr. Am häufigsten ist es zu wenig Progesteron in der zweiten Zyklushälfte – der Fachbegriff dafür ist Östrogendominanz.
Hormone entstehen nicht aus dem Nichts: Progesteron und Östrogen werden aus Cholesterin in mehreren Schritten aufgebaut, und jeder dieser Schritte läuft nur mit Helfern wie Zink, Vitamin B6, Magnesium und Vitamin D. Auch der Abbau durch die Leber braucht B-Vitamine und Magnesium – läuft er schleppend, kreist zu viel Östrogen weiter.
Mögliche Anzeichen eines Ungleichgewichts
Folgende Beschwerden können auf hormonelle Veränderungen hinweisen:
Häufige Ursachen
Hinter hormonellen Beschwerden stecken oft diese Faktoren:
Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter
Diese Bausteine braucht das Hormonsystem:
Trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei und wird für die Serotoninbildung gebraucht – der Klassiker bei PMS.
Vitamin B6 bei sich prüfen →Beruhigt Nerven und Muskeln und hilft der Leber beim Hormonabbau.
Magnesium bei sich prüfen →Wird direkt beim Aufbau der Geschlechtshormone gebraucht und steuert die Talgproduktion der Haut.
Zink bei sich prüfen →Wirkt selbst wie ein Hormon und hat Andockstellen in den Eierstöcken.
Vitamin D bei sich prüfen →So finden Sie es heraus
Praktische Tipps für den Alltag
Häufige Fragen
- Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
- Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): Scientific Opinions on Health Claims
