Calcium: Bekommen Sie genug Calcium?

Calcium ist vor allem für starke Knochen und Zähne bekannt, spielt aber auch für Muskeln und Nerven eine zentrale Rolle. Besonders Menschen, die wenig Milchprodukte konsumieren, erreichen die empfohlene Zufuhr oft nicht.

JKFachlich geprüft von Dr. J. Kessler, ErnährungsmedizinAktualisiert: September 2026Lesezeit 7 Minuten
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Was ist Calcium?

Calcium ist der mengenmäßig häufigste Mineralstoff im Körper. Über 99 % davon sind in Knochen und Zähnen gespeichert, der Rest ist für Muskelkontraktion, Nervenfunktion und Blutgerinnung wichtig.

Da der Körper Calcium bei zu geringer Zufuhr aus den Knochen mobilisiert, kann eine dauerhaft niedrige Aufnahme die Knochendichte langfristig schwächen.

Wie sieht Ihre persönliche Calciumzufuhr aus? Der Vitavo Nährstoff-Check schätzt Ihre tägliche Versorgung aus der Ernährung.

Anzeichen einer unzureichenden Versorgung

Eine niedrige Calciumzufuhr macht sich oft erst langfristig bemerkbar:

Muskelkrämpfe, besonders in den Waden
Brüchige Nägel
Erhöhtes Risiko für Knochenbrüche
Kribbeln in Händen oder um den Mund (bei starkem Mangel)
Zahnprobleme
Mehrere Punkte treffen zu?12 Fragen zu Ernährung, Medikamenten und Alltag zeigen, welcher Nährstoff am wahrscheinlichsten dahintersteckt.
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Ein ausgeprägter Calciummangel mit Krämpfen sollte ärztlich abgeklärt werden, da auch andere Ursachen wie ein Magnesiummangel dahinterstecken können.

Häufige Ursachen

Mehrere Faktoren können die Calciumversorgung beeinträchtigen.

Wenig MilchprodukteMilch, Joghurt und Käse sind die calciumreichsten Lebensmittel in der westlichen Ernährung.
Vitamin-D-MangelOhne ausreichend Vitamin D wird Calcium aus der Nahrung schlechter aufgenommen.
Hormonelle VeränderungenDer Östrogenabfall in den Wechseljahren erhöht den Calciumbedarf und -verlust.

Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter

Calcium wirkt im Körper eng mit anderen Nährstoffen zusammen.

Calcium

Trägt zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne sowie zur normalen Muskelfunktion bei.

Calcium bei sich prüfen →
Vitamin D

Notwendig für die Aufnahme von Calcium aus dem Darm.

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Vitamin K2

Unterstützt den Einbau von Calcium in die Knochen statt in Weichteile.

Vitamin K2 bei sich prüfen →
Magnesium

Arbeitet eng mit Calcium bei der Muskel- und Nervenfunktion zusammen.

Magnesium bei sich prüfen →

Calciumversorgung verbessern: Was können Sie tun?

1Milchprodukte einplanenMilch, Joghurt, Käse und angereicherte Pflanzendrinks liefern zuverlässig Calcium.
2Grünes Gemüse nutzenGrünkohl, Brokkoli und Rucola sind gute pflanzliche Calciumquellen.
3Vitamin D mitdenkenAusreichend Sonnenlicht oder eine Supplementierung unterstützt die Calciumaufnahme.
Was steckt bei Ihnen dahinter?Lesen allein beantwortet das nicht. Zwölf Fragen zu Ihren Beschwerden, Ihrer Ernährung und Ihren Medikamenten reichen, um die wahrscheinlichste Ursache einzugrenzen.Meine wahrscheinlichste Ursache finden3 Minuten · kostenlos · Ergebnis sofort
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Calcium
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Vitamin D
möglich
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Plus: welche Antworten dafür sprechen und welche Laborwerte Klarheit bringen.

Praktische Tipps für den Alltag

Calciumreiches Mineralwasser (über 150 mg/l) als einfache Ergänzung nutzen
Sesam und Mandeln als calciumreiche Snacks einbauen
Milchprodukte über den Tag verteilen statt alles auf einmal
Bei veganer Ernährung angereicherte Pflanzendrinks bevorzugen

Häufige Fragen

Quellen
  1. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte Calcium
  2. Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Calcium und Knochengesundheit

Hinweis: Vitavo bewertet Ihre Nährstoffzufuhr aus der Ernährung und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.