Was passiert bei Zöliakie?
Die Innenwand Ihres Dünndarms ist mit Millionen winziger Zotten ausgekleidet, die die Oberfläche riesig machen. Bei Zöliakie reagiert das Immunsystem auf Gluten, das Klebereiweiß in Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste. Es greift die eigene Darmwand an, die Zotten flachen ab.
Weniger Zotten heißt weniger Fläche – und damit kommt aus dem gleichen Essen deutlich weniger an. Von der Zöliakie abzugrenzen sind die Weizenallergie und die Glutensensitivität.
Erkennen Sie sich hier wieder?
Je mehr Punkte auf Sie zutreffen, desto sinnvoller ist ein genauerer Blick auf Ihre Nährstoffversorgung:
Diese 5 Bausteine fehlen bei Zöliakie am häufigsten
Weil die Schleimhaut geschädigt ist, werden diese Nährstoffe besonders häufig knapp:
Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter
Diese Nährstoffe sind bei Zöliakie häufig betroffen:
Wird im oberen Dünndarm aufgenommen – ein Mangel ist oft das erste Zeichen.
Eisen bei sich prüfen →Mängel können zu Blutarmut und Müdigkeit führen.
Folsäure & Vitamin B12 bei sich prüfen →Wichtig für die Knochen, die bei Zöliakie häufig leiden.
Calcium & Vitamin D bei sich prüfen →Für Haut, Nägel und Wundheilung – bei Durchfällen geht zusätzlich Zink verloren.
Zink bei sich prüfen →Diagnose und Behandlung
Praktische Tipps für den Alltag
Häufige Fragen
- DGVS: S2k-Leitlinie Zöliakie
- Deutsche Zöliakie Gesellschaft (DZG)
