Was ist Histamin?
Histamin ist ein Botenstoff, den der Körper selbst bildet – etwa bei allergischen Reaktionen. Gleichzeitig steckt es in vielen Lebensmitteln, besonders in gereiften und fermentierten.
Bei einer Histaminintoleranz besteht ein Ungleichgewicht zwischen aufgenommenem Histamin und der Fähigkeit, es abzubauen. Hauptverantwortlich ist das Enzym Diaminoxidase (DAO), das auf Vitamin B6 und Kupfer als Cofaktoren angewiesen ist.
Symptome einer Histamin-Unverträglichkeit
Die Beschwerden treten meist innerhalb von Minuten bis Stunden nach dem Essen auf und betreffen oft mehrere Organe:
Diese 3 Abbau-Helfer sind zentral
Eine Histaminintoleranz ist meist erworben, nicht angeboren.
Diese Nährstofflücken stecken oft dahinter
Der Histaminabbau ist auf verschiedene Nährstoffe angewiesen:
Kofaktor des DAO-Enzyms und wichtig für den Eiweißstoffwechsel.
Vitamin B6 bei sich prüfen →Unterstützt den Histaminabbau und trägt zu einer normalen Immunfunktion bei.
Vitamin C bei sich prüfen →Bestandteil der Diaminoxidase und trägt zu einem normalen Immunsystem bei.
Kupfer bei sich prüfen →Wichtig für die Darmschleimhaut, in der DAO gebildet wird.
Zink bei sich prüfen →Was hilft bei Histaminintoleranz?
Praktische Tipps für den Alltag
Häufige Fragen
- Deutsche Gesellschaft für Allergologie (DGAKI): Leitlinie Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Lebensmittelunverträglichkeiten
